Geschichte von Atrahor
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Atrahor

Atrahor und Umgebung

Karte Atrahors Im Land Vénar liegt die Stadt Atrahor am Fuße des Nebelgebirges, dicht an der Grenze zu den sogenannten Dunklen Landen. Westlich grenzt ein dichter Wald an die Siedlung, während im Norden erst einmal eine offene Ebene folgt, bis man nach etwa einer Tagesreise das Meer erreicht.



Atrahor

Kurz vor der Grenze zu den Dunklen Landen wurde ein kleines Dorf gegründet, als letzter Posten um die Expedition zu unterstützen und so die Verteidigung gegen die Dunklen Lande aufrecht erhalten zu können. Doch wollte das Dorf nicht recht gedeihen, kaum einer zog freiwillig in die unmittelbare Gefahr und so ersann einer der Berater des Königs eine Möglichkeit, das Dorf attraktiver zu machen.
Atrahor wurde zu einer Art Strafkolonie, in der neben den rechtschaffenen Bürgern, die für Recht und Ordnung sorgten, Verbrecher und Ausgestoßene lebten, um dort einem guten Zweck zu dienen. Solange sie keine weiten Verbrechen begingen, wurden sie dort behandelt wie jeder andere auch, was dazu führte, dass auch Angehörige von Rassen, die ohne persönliches Verschulden aufgrund ihrer Herkunft nur ungern in eine Stadt gelassen wurden, in dem Grenzposten eine neue Heimat suchten und wohlwollend aufgenommen wurden.
Dieser anfangs hoch gepriesene Plan, der die unerwünschten Gestalten aus anderen Gegenden weglockte, führte jedoch dazu, das die ehemals einfache Siedlung schnell zu einer größeren Gemeinde erwuchs.
Erneut wurde dem König ein Vorschlag unterbreitet, er solle auch die Bewohner der grenznahen Region heranziehen, die Wirtschaft des Landes zu unterstützen und beginnen, Steuern einzutreiben. Um dies vor den zum Teil gefährlichen Bürgern zu rechtfertigen, wurde dem bis dahin unbenannten Dorf der Name Atrahor verliehen und der Steuereintreiber zum Regenten ernannt, weshalb ihm der Titel eines Fürsten verliehen wurde. Trotzdem waren die Bewohner nicht allzu erfreut von den Entwicklungen, weshalb der König sich dazu durchrang, das Amt des Fürsten von Atrahor auf Zeit einem gewählten Bewohner des Dorfes zu übertragen, was den Titel zwar wertlos machte, jedoch einen Aufstand verhinderte.
Da Atrahor damit eine Gemeinde wie jede andere auch geworden war, wurde es Zeit, auch dort feste Gesetzte einzuführen und den ehedem provisorischen Stadtwachen und Richtern mehr Autorität zu verleihen.
Dies änderte jedoch weiterhin nichts daran, dass man mit Betreten des Dorfes eine zweite Chance erhielt und jegliche zuvor begangene Verbrechen für nichtig erklärt wurden.

Expedition

Das Lager der Expedition befindet sich zwischen Atrahor und dem besetzten Gebiet der Dunklen Lande, weit draußen in der Einöde. Ihr angehörig ist eine Gruppe Kämpfer mit dem Namen Bürgerwehr, bei deren Auswahl kein Unterschied zwischen einem gewissenlosen Mörder und einem ehrenhaften Krieger gemacht wird, weshalb sie auch zu ihrem Namen gekommen ist. Es sind die Bürger Atrahors, die dort zur Verteidigung ihrer eigenen Heimat kämpfen. Jeder mit Fähigkeiten, die die Kampfkraft der Gruppe verstärken können, wird rekrutiert, denn die Bürgerwehr gehört zu den zwei Dingen, die ein Einfallen der Horden verhindern.
Die andere Schutzvorrichtung ist magischen Ursprungs, basierend auf uralten Artefakten, den Insiginien. Nach dem Erscheinen des Drachen erwachte das Interesse der Magier an der Gegend um Atrahor herum und alte Schriften wurden entschlüsselt, aus denen das Wissen gewonnen wurde, mithilfe der Insignien einen Schutz zwischen Atrahor und den Dunklen Landen zu errichten. Doch uralte Magie hat eine Schwachstelle, sie benötigt viel Energie und wenn nicht stetig neue Insignien herbeigeschaft werden, um die verbrauchten zu ersetzen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Schild verschwindet. Und so wurde auch die Suche nach Teilen der Insignien zu einer Aufgabe sowohl für die Expedition als auch für jeden Bürger, dem etwas an seiner Heimat liegt.

Zeitrechnung

Etwa um die Zeit herum, da die Grenzsiedlung gegründet wurde, wurde von den Bauernhöfen, die zur Versorgung der Expedition angelegt worden waren, immer häufiger von verbrannten Feldern und verschwundenen Nutztieren und sogar Arbeitern berichtet, deren Gebeine in seltenen Fällen später im Wald gefunden wurden. Schließlich erfuhren auch die Magier von diesen Vorkommnissen und auf ihren Rat hin wurde eine Gruppe ausgeschickt, Nachforschungen anzustellen. Der gehegte Verdacht bestätigte sich - ein Drache beanspruchte das Gebiet an der Grenze für sich. Die Entdeckung dieses Wesens sorgte für einen Aufschwung auf dem Gebiet der Magie und Wissenschaft und läutete so das 'Zeitalter des Drachen' ein, in dessen Verlauf auch eine Verteidigung gegen die Dunklen Lande errichtet werden konnte.


Inquisition

Alle Blicke richteten sich auf das Dorf namens Atrahor, das sich als gute Verteidigung gegen die grausamen Feinde erwies, denn auch die Nachbarländer erfuhren von dem Erfolg. Doch die Überraschung war groß, als bekannt wurde, dass es keine strahlenden Helden, sondern Verbrecher und Ausgestoßene waren, die den Krieg zur Verteidigung des Landes führten.
Dies führte weithin zu Protesten, solche Kreaturen sollten nicht das Recht haben, zu Helden aufzusteigen, und der König, der für diese Entwicklung verantwortlich war, wurde unter Druck gesetzt. Ein offizielles Eingeständnis über seinen Fehler jedoch würde seine Position vor anderen Herrschern schwächen und so wurde beschlossen, dass die finstere Bevölkerung Atrahors verschwinden müsste. Die Inquisition wurde ins Leben gerufen, eine Gruppe, die die Expedition bedrängt und vom König begünstigt, wenn nicht gar befehligt wird.
Dass er damit sein eigenes Land in Gefahr bringt, ist angesichts der Blamage nur von geringer Bedeutung.

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